Systemische Supervision – Praxisberatung

Mein Selbstverständnis von systemischer Supervision

Systemische Supervision berücksichtigt das Erleben, Fühlen und Handeln in vernetzten Bezügen. Sie betrachtet berufliche Probleme und Konflikte immer im Rahmen ihres Kontextes, in dem sie auftreten. Dieser Kontext besteht aus einer Vielzahl miteinander interagierender und vernetzter sozialer Systeme und Systemebenen, Individuum – Team – Institution, sowie deren unterschiedlichen, manchmal widersprüchlichen Erwartungen.

Wahrnehmungs- und Handlungsmöglichkeiten und damit die professionelle Kompetenz können situativ behindert oder blockiert sein. Die systemische Supervision hilft diese Behinderungen oder Blockierungen zu erkennen, nach Lösungen zu suchen und dadurch die berufliche Ressourcen- und Handlungskompetenz des Einzelnen wie auch des Teams zu erweitern und Entwicklungsprozesse zu fördern.

Systemische Supervision

  • Gibt Anstöße zur Neuorientierung
  • Geht davon aus, dass Arbeit auch Spaß machen darf
  • Fokussiert auf Ressourcen
  • Fragt nach Lösungen
  • Ermuntert, “Undenkbares” zu denken
  • Sollte nicht immer “problemorientiert” sein

Meine Haltung in meiner Tätigkeit als Supervisor orientiert sich an den Prinzipien der Neutralität und der Allparteilichkeit, der Pluralität, Kontextsensibilität und der Genderperspektive.

Die Schweigepflicht ist selbstverständlich.

 

Es ist in vielen Dingen eine schlimme Sache um die Gewohnheit.
Sie macht, dass man Unrecht für Recht und Irrtum für Wahrheit hält.
– Georg Christoph Lichtenberg, Physiker und Schriftsteller (1742–1799)